Ticketcorner

Schnittstelle

Ticketcorner

Buchungen aus Ticketcorner, Ticketcorner.Inhouse und Ticketcorner.Tixx werden zu Kontakten und Buchungen in Caymland M4 – mit Anlass, Datum, Preiskategorie und Platz. Aus Zahlen im Bericht werden Menschen, die Sie ansprechen können.

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Bereich
Ticketing-Datenquelle für Veranstalter
Richtung
Ticketcorner nach Caymland M4
Frequenz
Nach Zeitplan, üblicherweise nachts; Ticketcorner.Tixx meldet Änderungen laufend

Ihr Saal war voll. Ihr Verteiler nicht.

Aus Ticketzeilen werden Menschen.

Jede verkaufte Karte wird zum Kontakt mit Anlass, Datum und Platz, nicht zu einer Zahl im Bericht.

Grosse Dateien, unterbrechungsfest.

Bricht ein Lauf ab, setzt der nächste exakt an der letzten Zeile fort. Nichts doppelt, nichts verloren.

Sammeladressen sind keine Identität.

Die geteilten Platzhalteradressen der Kasse werden erkannt und nie zum Abgleich verwendet.

Im Video

Ticketcorner in 2 Minuten

Tausend Karten verkauft. Und niemanden kennengelernt.

Ein Veranstalter füllt den Saal. Der Verkauf lief über Ticketcorner, die Auswertung liegt am Montag im Postfach, und darin steht, wie viele Karten in welcher Preiskategorie weggegangen sind.

Was nicht darin steht: wer diese Menschen sind. Wer zum vierten Mal da war. Wer zum ersten Mal. Wer nächste Woche wiederkäme, wenn ihn jemand darauf hinweisen würde.

Die Ticketcorner-Schnittstelle zu Caymland M4 macht aus diesen Auswertungen ein Publikum. Jede verkaufte Karte wird zu einem Kontakt und einer Buchung – mit Anlass, Datum, Preiskategorie, Platz und Verkaufskanal. Ab da lässt sich damit arbeiten.

Was Ticketcorner ist

Ticketcorner ist der grösste Ticketanbieter der Schweiz: über zehn Millionen Tickets für rund 15 000 Veranstaltungen im Jahr, getragen von CTS Eventim und Ringier. Für Veranstalter ist Ticketcorner aber nicht ein System, sondern mehrere: die Verkaufsplattform ticketcorner.ch, Ticketcorner.Inhouse (Eventim Inhouse) für Theater, Opernhäuser, Konzertsäle und Sportorganisationen mit eigener Kasse, und Ticketcorner.Tixx für Sportclubs und Festivals.

Ticketcorner verkauft Ihre Karten. Wer diese Menschen sind, was sie sonst interessiert und wie Sie sie per E-Mail, SMS oder auf Ihrer Website wieder erreichen, liegt bei Ihnen. Dafür ist Caymland M4 da.

Drei Systeme, alle angebunden

Caymland M4 ist an alle drei Systeme angebunden. Welches Sie nutzen, oder ob mehrere nebeneinander laufen, spielt für die Arbeit danach keine Rolle: Alle Buchungen landen im selben Profil und in derselben Buchungshistorie, jede mit ihrer Quelle.

SystemFür wenVerbindungTakt
TicketcornerVeranstalter, die über ticketcorner.ch verkaufenVerkaufsreport, eine Zeile pro Ticket, per SFTP oder Verzeichnisnach Zeitplan
Ticketcorner.Inhouse (Eventim Inhouse)Theater, Oper, Konzerthäuser, SportSchnittstelle von Eventim, liefert nur Änderungennach Zeitplan
Ticketcorner.TixxSportclubs und FestivalsTixx Connect: Tixx meldet jede Änderung an Bestellungen und Tickets selbstzeitnah

Ticketcorner. Der Verkaufsreport liefert jedes Ticket als eigene Zeile: Vorstellung, Spielstätte, Ort, Preiskategorie, Platz, Status (Buchung, Reservation oder Storno) und auch die Ticketversicherung. Auch ein Erstimport mit fast einer Million Zeilen läuft durch.

Ticketcorner.Inhouse. Kunden und Aufträge kommen über die Schnittstelle von Eventim, und zwar nur, was sich seit dem letzten Lauf geändert hat. Mit dabei sind Sprache und Anrede des Kunden, Block, Reihe und Platz, Preis und Rabatt, Verkaufsart und Verkaufsweg, Veranstaltung, Spielstätte, Veranstalter und Buchungsdatum. Käufer ohne E-Mail-Adresse werden in drei Stufen wiedererkannt, über E-Mail, Kundennummer oder Vorname, Nachname und Ort gemeinsam, und auf Wunsch bleiben Ihre Hauptkontakte unangetastet.

Ticketcorner.Tixx. Tixx meldet Änderungen an Bestellungen und Tickets selbst an Caymland M4, verarbeitet werden sie im nächsten Lauf. Übernommen werden Bestellung, Rechnung und Zahlung, jedes gültige Ticket mit Bereich, Reihe, Platz und Preiskategorie, Ermässigungen und Clubverkauf, das Spiel oder der Anlass mit Wettbewerb und Austragungsort sowie die Käuferdaten bis zu Nationalität und Geburtsdatum. Was davon wohin gehört, legen Sie in der Zuordnung fest.

Was die Schnittstelle bringt

  • Aus Zeilen werden Menschen. Jede Position im Export wird einem Kontakt zugeordnet, nicht nur gezählt.
  • Die Besuchsgeschichte entsteht von selbst. Wer welchen Anlass besucht hat, wie oft und in welcher Kategorie, steht nach dem ersten Import da.
  • Segmente statt Sortierarbeit. «War in dieser Produktion», «bucht immer die teuerste Kategorie», «zwei Spielzeiten nicht mehr da» – das sind Bedingungen, keine Excel-Nachmittage.
  • Buchungen lösen Strecken aus. Eine neue Buchung kann eine Kampagne starten, Punkte vergeben oder eine Phase verschieben.
  • Auswertung im eigenen Haus. Ticketverkäufe stehen als eigene Berichtsquelle bereit, eine Zeile je Position, mit dem Kontakt verbunden.

Was ankommt

BereichInhalt
AnlassBezeichnung, Datum, Spielstätte
KartePreiskategorie, Betrag, Anzahl, Platz mit Reihe und Sektor
BestellungNummer, Status, Zeitpunkt, Zahlungsart, Verkaufskanal
PersonName, Adresse, Kundennummer aus dem Ticketing
StornierungZeitpunkt und Grund, sofern im Export enthalten

Welche dieser Angaben tatsächlich eintreffen, hängt vom Umfang ab, den Sie mit Ticketcorner vereinbart haben. Was im Export steht, kommt an. Was nicht drinsteht, kann keine Schnittstelle erfinden.

Wie der Import läuft

Richtung: von Ticketcorner nach Caymland M4. Es wird nichts zurückgeschrieben. Ihr Verkauf bleibt unberührt.

Bezug der Dateien: entweder aus einem Verzeichnis auf Ihrem System oder direkt von einem SFTP-Ablageort. Beides ist eine Einstellung, kein anderer Ablauf.

Zeitpunkt: nach Zeitplan, üblicherweise nachts. Die Daten sind so aktuell wie der letzte Export – das ist der ehrliche Rahmen einer Dateischnittstelle. Für eine Reaktion binnen Minuten ist sie nicht gebaut, für alles andere reicht sie.

Unterbrechungsfest. Verkaufsexporte sind gross. Bricht ein Lauf ab, merkt sich die Schnittstelle die zuletzt verarbeitete Zeile und setzt beim nächsten Mal genau dort fort. Keine doppelten Buchungen, keine übersprungenen.

Verarbeitetes wandert ins Archiv. Fertige Dateien werden in einen Archivordner verschoben. Ist der Ablageort schreibgeschützt – bei Ticketing-Ablagen der Normalfall –, führt die Schnittstelle stattdessen ein Protokoll über Name, Grösse und Zeitstempel. Dieselbe Datei wird kein zweites Mal eingelesen.

Verschiedene Exportformate. Ob mit Semikolon oder mit Komma getrennt, mit vorangestellten Hinweiszeilen oder ohne: das Format wird erkannt. Platzhalter wie «---» oder «keine Daten verfügbar» landen als leeres Feld und nicht als Text im Kontakt.

Wie Kontakte erkannt werden

Hier entscheidet sich, ob aus dem Import ein sauberer Bestand wird oder ein Trümmerfeld.

Sammeladressen der Kasse sind keine Identität. Am Schalter wird für Kundschaft ohne eigene E-Mail-Adresse eine Platzhalteradresse eingetragen, für alle dieselbe. Würde darauf abgeglichen, verschmölzen hunderte einander fremde Käufer zu einem einzigen Kontakt. Diese Adressen werden erkannt und nie als Erkennungsmerkmal verwendet. Sammeladressen Ihres eigenen Hauses können Sie ergänzen.

Ein zweiter Lauf erzeugt keine Zwillinge. Eine Zeile, die schon eingelesen wurde, wird an ihrer Bestell- und Positionskennung wiedererkannt und dem bestehenden Kontakt zugeordnet – auch dann, wenn sie gar keine Adresse enthält.

Gepflegte Daten haben Vorrang. Kassendaten sind unruhiger als gepflegte Stammdaten. Auf Wunsch füllt der Import nur Lücken und überschreibt nie einen gepflegten Wert. Was die Schnittstelle selbst führt – die Kundennummer aus dem Ticketing und die Firma aus dem Verkauf – wird immer aktualisiert.

Keine leeren Hüllen. Passt eine Zeile zu keinem Feld, etwa weil ein fremdes Layout im Ordner lag, entsteht daraus kein Kontakt ohne Inhalt.

Die Spaltenzuordnung ist Einstellung, nicht Programmierung. Weicht Ihr Export vom Üblichen ab, wird die Zuordnung angepasst. Das ist ein Termin, keine Entwicklung.

Was Sie damit tun können

Alles beim Besucher. Im Profil jedes Kontakts steht ein eigener Reiter mit allen Buchungen, darüber Kacheln mit Tickets und Umsatz, gesamt und in den letzten zwölf Monaten. Bei Firmen genauso. Werden zwei Kontakte zusammengeführt, gehen die Buchungen mit.

Zielgruppen aus dem Ticketverkauf. Jedes Buchungsfeld ist ein Filter: Vorstellung, Spielstätte, Preiskategorie, Verkaufskanal, Status, Quelle. Dazu der Wochentag der Vorstellung, die Zahl der gekauften Tickets insgesamt, etwa zehn und mehr, und Gruppenbuchungen mit vielen Tickets in einer Bestellung. Mehrere Bedingungen beziehen sich dabei auf dieselbe Buchung.

Erinnern vor der Vorstellung. Datumsangaben gehen auch relativ, etwa «Vorstellung in drei Tagen». Eine Kampagne prüft die Buchungen täglich und schreibt genau denen, deren Abend bevorsteht. Am Tag danach schreibt sie denen, deren Vorstellung gestern war.

Die Buchung in der Nachricht. Titel, Datum, Beginnzeit, Spielstätte, Platz: Jedes Feld der Buchung steht als Platzhalter in E-Mail, SMS und WhatsApp bereit, auch im Betreff und mit eigenem Datumsformat. Ganze Abschnitte erscheinen nur für eine bestimmte Vorstellung oder Beginnzeit. In der Vorschau wählen Sie eine echte Buchung und sehen die Nachricht so, wie dieser Besucher sie erhält.

Inhalte je Produktion. Zu jeder Vorstellung legt Caymland M4 selbst einen Eintrag an. Sie pflegen Text und Bild einmal pro Produktion, und jede Mail zeigt die Inhalte zur gebuchten Vorstellung. Varianten wie «Premiere» werden derselben Produktion zugeordnet.

Punkte und Phasen. Die Punktaktion «Buchung getätigt» vergibt Punkte nach Quelle, Produkt, Preiskategorie, Kanal oder Mindestbetrag, einmal pro Bestellung. In den Phasen zählen Buchungen, bevorstehende und vergangene Anlässe, verschiedene Anlässe und die Monate seit der letzten Buchung.

Welche Mail hat verkauft? Jede neue Buchung wird der Kampagnen-Mail zugeordnet, die der Besucher in den sieben Tagen davor erhalten hat, bevorzugt einer geöffneten. Der Bericht «Transaktionen» zeigt den Umsatz nach Kampagne, Segment, Vorstellung und Kanal.

Fragen Sie den Assistenten. Der KI-Assistent wertet die Buchungen aus, für einen Besucher oder das ganze Haus: nach Kanal, Produktion, Kategorie, Monat oder Käufer, auf Wunsch nur für eine Quelle.

Voraussetzungen

Auf Seite Ticketcorner:

  • Ein vereinbarter Verkaufsexport mit den Feldern, die Sie brauchen
  • Ein Ablageort, auf den beide Seiten zugreifen: ein Verzeichnis oder ein SFTP-Zugang
  • Geklärt, in welchem Takt geliefert wird

Auf Seite Caymland M4:

  • Die Ticketcorner-Integration aktivieren und den Bezugsweg hinterlegen
  • Die Spaltenzuordnung einmal festlegen
  • Den Zeitplan setzen und entscheiden, ob gepflegte Felder geschützt bleiben

Die Einrichtung ist Sache eines Termins, nicht eines Projekts.

Für Ticketcorner.Inhouse und Ticketcorner.Tixx braucht es statt eines Ablageorts einen Zugang zur jeweiligen Schnittstelle: bei Inhouse die Zugangsdaten von Eventim, bei Tixx einen Schlüssel für Tixx Connect. Die Webhooks bei Tixx richtet Caymland M4 selbst ein.

So sieht das im Alltag aus

Die Nachfassmail. Zwei Tage nach der Vorstellung geht eine Mail an alle, die tatsächlich da waren, mit dem Hinweis auf die nächste Produktion derselben Sparte. Nicht an den ganzen Verteiler.

Die Reaktivierung. Wer zwei Spielzeiten lang nichts gebucht hat, vorher aber regelmässig da war, bekommt ein eigenes Angebot. Das Segment pflegt sich selbst, weil jeder neue Import es nachführt.

Die Stammkundschaft. Wer über die Saison mehrfach bucht, sammelt Punkte und rutscht in die Phase, in der die Abo-Ansprache liegt – ohne dass jemand eine Liste führt.

Die Erinnerung vor dem Abend. Drei Tage vor der Vorstellung erhält jeder Käufer eine Mail mit Beginnzeit, Spielstätte und seinem Platz, dazu Text und Bild der Produktion. Niemand stellt dafür eine Liste zusammen.

Das Heimspiel. Ein Club verkauft über Tixx. Wer diese Saison schon zehn Tickets gekauft hat, erhält vor dem Derby ein eigenes Angebot, und wer als Gruppe gebucht hat, einen Hinweis zur Anreise.

Die Mail, die verkauft hat. Nach der Saisonvorschau zeigt der Bericht, wie viel Umsatz von Käufern kam, die diese Mail in den sieben Tagen vor ihrer Buchung erhalten hatten.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Schnittstelle

01

Werden Daten zu Ticketcorner zurückgeschrieben?

Nein. Die Schnittstelle liest ausschliesslich. Ihr Verkauf und Ihre Bestände bei Ticketcorner bleiben unverändert.

02

Wie aktuell sind die Daten?

So aktuell wie der letzte Export. Das ist eine Dateischnittstelle nach Zeitplan, üblicherweise nachts, und keine Live-Verbindung im Sekundentakt.

03

Was passiert, wenn ein Import abbricht?

Der nächste Lauf setzt an der zuletzt verarbeiteten Zeile fort. Es entstehen weder doppelte noch fehlende Buchungen.

04

Kann dieselbe Datei versehentlich zweimal eingelesen werden?

Nein. Verarbeitete Dateien wandern ins Archiv. Ist die Ablage schreibgeschützt, führt die Schnittstelle ein Protokoll über Name, Grösse und Zeitstempel und erkennt die Datei daran wieder.

05

Wir verkaufen viel an der Kasse, oft ohne E-Mail-Adresse. Gibt das ein Durcheinander?

Nein. Die geteilten Platzhalteradressen der Kasse werden erkannt und nie zum Abgleich verwendet, damit nicht mehrere Käufer zu einem Kontakt verschmelzen. Sammeladressen Ihres eigenen Hauses lassen sich ergänzen.

06

Überschreibt der Import unsere gepflegten Adressen?

Nur wenn Sie das wollen. Im Regelfall füllt er ausschliesslich leere Felder. Immer aktualisiert werden die Angaben, die die Schnittstelle selbst führt, etwa die Kundennummer aus dem Ticketing.

07

Unser Export sieht anders aus als der Standard.

Das ist eingeplant. Welche Spalte wohin gehört, ist eine Zuordnung in den Einstellungen und kein Eingriff in die Programmierung.

08

Welche Ticketcorner-Systeme sind angebunden?

Alle drei: der Verkaufsreport von Ticketcorner, Ticketcorner.Inhouse (Eventim Inhouse) über die Schnittstelle von Eventim und Ticketcorner.Tixx über Tixx Connect mit Webhooks. Alle Buchungen landen in derselben Historie.

09

Wir nutzen mehrere Ticketcorner-Systeme. Geht das?

Ja. Jede Buchung trägt ihre Quelle mit. Sie sehen alles im selben Profil und können trotzdem nach Quelle filtern und auswerten.

10

Können wir Besucher vor der Vorstellung erinnern?

Ja. Eine Kampagne prüft täglich, bei wem die Vorstellung in einer bestimmten Zahl von Tagen ansteht, und schickt eine Mail mit Beginnzeit, Spielstätte und Platz aus der Buchung.

11

Sehen wir, welche Mail Tickets verkauft hat?

Ja. Jede neue Buchung wird der Kampagnen-Mail der sieben Tage davor zugeordnet, bevorzugt einer geöffneten. Der Bericht zeigt den Umsatz je Kampagne.