SeeTickets

Schnittstelle

SeeTickets

SeeTickets meldet Bestellungen, Kundendaten und Veranstaltungen an Caymland M4 – und merkt, wenn sich Termin oder Status einer Vorstellung ändert. Wer eine Karte hat, lässt sich damit automatisch erreichen.

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Bereich
Ticketing-Anbindung mit Ereigniserkennung
Richtung
SeeTickets nach Caymland M4
Frequenz
Nach Zeitplan, auftragsbasiert abgeholt

Die Vorstellung verschiebt sich. Alle wissen es.

Verschiebungen lösen aus.

Ändert sich Termin oder Status einer Vorstellung, startet die Strecke an alle Kartenbesitzer.

Die Bestellung, nicht nur der Kauf.

Vorstellung, Kategorie, Anzahl und Preis stehen am Kontakt und lassen sich in Segmenten nutzen.

Ein Mailing, verschiedene Inhalte.

Abschnitte erscheinen nur bei den Empfängern, deren Bestellungen zur Bedingung passen.

Die Vorstellung wird verschoben. Wer sagt es den achthundert Leuten?

Ein Termin ändert sich. Eine Vorstellung fällt aus, wird verlegt, der Saal wechselt. Im Ticketsystem ist das eine Statusänderung, gemacht in zehn Sekunden.

Danach beginnt die Handarbeit. Jemand zieht eine Liste, überlegt, ob es die richtige ist, kopiert sie ins Mailprogramm und schreibt eine Nachricht, die niemand vorbereitet hat. Am Abend kommen die ersten Anrufe von Leuten, die nichts erhalten haben.

Die SeeTickets-Schnittstelle zu Caymland M4 nimmt diesen Ablauf weg. Sie erkennt, dass sich Status oder Termin einer Vorstellung geändert hat, und kann daraufhin eine Strecke starten – an genau die Menschen, die eine Karte dafür haben.

Was die Schnittstelle bringt

  • Änderungen werden bemerkt, nicht gemeldet. Verschiebt sich ein Termin oder ändert sich der Status einer Vorstellung, ist das ein Auslöser und keine Aufgabe.
  • Bestellungen mit allen Positionen. Nicht nur, dass jemand gekauft hat, sondern was: Vorstellung, Kategorie, Anzahl, Preis, Zahlungs- und Lieferart.
  • Die Kundendaten kommen mit. Adressdaten aus dem Ticketing landen am Kontakt, statt im Ticketsystem eingeschlossen zu bleiben.
  • Inhalte, die sich pro Empfänger unterscheiden. Ein Abschnitt im Mailing kann an eine Bedingung aus den Bestellungen dieses Kontakts geknüpft werden.
  • Fünf Auslöser für Kampagnen. Von der neuen Bestellung bis zur Terminverschiebung.

Fünf Auslöser

AuslöserWofür er gedacht ist
Neue BestellungBestätigung, Anreise-Hinweise, Zusatzangebote
Bestellung bearbeitetReaktion auf Umbuchungen
Bestellstatus geändertZahlungseingang, Storno, Rückabwicklung
Veranstaltungsstatus geändertAbsage oder Freigabe an alle Kartenbesitzer
Veranstaltungszeit geändertVerschiebung, neue Anfangszeit, neuer Saal

Die beiden letzten sind der Grund, warum diese Schnittstelle für einen Betrieb mit Spielplan anders ist als ein reiner Verkaufsimport. Sie beobachten die Vorstellung selbst und nicht nur den Kauf.

Was ankommt

BereichInhalt
BestellungNummer, Status, Datum, Gesamtbetrag, Währung, Zahlungsart, Lieferart
PositionVorstellung, Preiskategorie, Anzahl, Einzel- und Gesamtbetrag
KundeName, Adresse, Firma, Kennung aus dem Ticketing
VeranstaltungBezeichnung, Termin, Status, Spielstätte

Aus diesen Daten entsteht am Kontakt eine eigene Ansicht mit seinen Bestellungen – und die Grundlage für Segmente wie «hat diese Vorstellung gebucht».

Inhalte, die sich pro Empfänger unterscheiden

Ein Mailing muss nicht für alle gleich aussehen. Ein Abschnitt lässt sich an eine Bedingung aus den Bestellungen des Empfängers knüpfen: Er erscheint nur bei denen, auf die sie zutrifft, und verschwindet bei allen anderen restlos.

Damit wird aus einer Aussendung an das ganze Publikum eine Mail, die dem einen den Hinweis auf seine Vorstellung zeigt und dem anderen nichts davon. Es bleibt ein Mailing, kein Dutzend Varianten.

Wie die Daten kommen

Richtung: von SeeTickets nach Caymland M4. Es wird nichts zurückgeschrieben. Ihr Verkauf und Ihr Spielplan bleiben unberührt.

Verbindung: über die SOAP-Schnittstelle von SeeTickets, mit Zugangsdaten und Vertriebskanal. Kein Dateiaustausch, kein Ablageort, den jemand pflegen muss.

Auftragsbasiert. Caymland beauftragt SeeTickets, die Daten eines Zeitraums bereitzustellen – Veranstaltungen, Kunden, Bestellungen und Positionen. SeeTickets bearbeitet den Auftrag in seiner eigenen Zeit. Der nächste Lauf fragt den Stand ab, holt das fertige Paket und liest es ein.

Was das bedeutet: die Daten sind so aktuell wie der letzte abgeschlossene Auftrag, nicht auf die Sekunde. Für Bestätigungen, Absagen und Verschiebungen ist das schnell genug. Für eine Anzeige im Sekundentakt ist es die falsche Technik, und wir sagen das lieber vorher.

Nichts geht verloren, wenn ein Lauf aussetzt. Jeder Auftrag wird mit seinem Zustand festgehalten. Ein Auftrag, der beim einen Durchgang noch nicht fertig war, wird beim nächsten abgeholt.

Änderungen werden erkannt, nicht angenommen. Beim Einlesen wird verglichen, was sich gegenüber dem gespeicherten Stand geändert hat. Nur eine tatsächliche Änderung an Termin oder Status löst aus. Ein erneut geliefertes, unverändertes Datenpaket löst nichts aus.

Voraussetzungen

Auf Seite SeeTickets:

  • Ein Zugang zur Schnittstelle mit Adresse, Benutzername und Passwort
  • Die Kennung Ihres Vertriebskanals
  • Die Adresse des Veranstaltungsverzeichnisses

Auf Seite Caymland M4:

  • Die SeeTickets-Integration aktivieren und die Zugangsdaten hinterlegen
  • Den Zeitplan für das Abholen setzen
  • Die Strecken bauen, die an den Auslösern hängen sollen

Die Einrichtung ist Sache eines Termins, nicht eines Projekts.

So sieht das im Alltag aus

Die Verschiebung. Der Termin einer Vorstellung ändert sich im Ticketsystem. Beim nächsten Abgleich fällt das auf, die Strecke startet, und alle Kartenbesitzer haben die neue Zeit im Postfach. Niemand hat eine Liste gezogen.

Die Bestätigung mit Substanz. Nach der Bestellung geht nicht die Standardmail des Ticketsystems, sondern Ihre – mit Anfahrt, Gastronomie und dem Hinweis auf das, was zur gebuchten Vorstellung passt.

Der Rückblick nach der Saison. Wer mehrfach da war, bekommt ein anderes Mailing als wer einmal da war. Beide stehen im selben Verteiler, und der Unterschied entsteht aus den Bestellungen.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Schnittstelle

01

Werden Daten zu SeeTickets zurückgeschrieben?

Nein. Die Schnittstelle liest ausschliesslich. Ihr Verkauf, Ihre Bestände und Ihr Spielplan bleiben unverändert.

02

Wie schnell erfahren wir von einer Absage?

Beim nächsten Abgleich nach der Änderung. Die Daten werden auftragsbasiert abgeholt, also nicht auf die Sekunde, aber deutlich schneller als jede Handarbeit. Den Takt bestimmen Sie.

03

Löst jeder Abgleich eine Kampagne aus?

Nein. Beim Einlesen wird gegen den gespeicherten Stand verglichen. Nur eine tatsächliche Änderung an Termin oder Status löst aus, ein unverändertes Datenpaket bleibt folgenlos.

04

Was passiert, wenn ein Lauf aussetzt?

Nichts geht verloren. Jeder Auftrag wird mit seinem Zustand festgehalten, und was beim einen Durchgang noch nicht fertig war, wird beim nächsten abgeholt.

05

Sehen wir die Bestellungen am Kontakt?

Ja. Der Kontakt bekommt eine eigene Ansicht mit seinen SeeTickets-Bestellungen, und dieselben Daten stehen für Segmente und Auswertungen bereit.

06

Können wir in einem Mailing unterschiedliche Inhalte zeigen?

Ja. Ein Abschnitt lässt sich an eine Bedingung aus den Bestellungen des Empfängers knüpfen. Er erscheint nur dort, wo sie zutrifft, und verschwindet bei allen anderen vollständig.

07

Brauchen wir dafür einen Dateiaustausch oder einen SFTP-Zugang?

Nein. Die Verbindung läuft direkt über die Schnittstelle von SeeTickets. Es gibt keinen Ablageort, den jemand pflegen muss.