feratel

Schnittstelle

feratel

Gästedaten aus dem Deskline-Meldewesen und die B2B-Aktivitäten laufen nach Caymland M4 – mit einer Wiedererkennung, die auf der Kennung aus dem Meldewesen aufbaut statt auf der E-Mail-Adresse.

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Bereich
Gästedatenquelle für Destinationen
Richtung
feratel Deskline nach Caymland M4
Frequenz
Laufend, nur der Zuwachs
Anbieter
feratel.com

Der Gast von letztem Jahr ist derselbe Gast.

Erkennung über das Meldewesen.

Zuerst die Kennung aus Deskline, erst danach die E-Mail-Adresse. Das verhindert einen zweiten Kontakt pro Aufenthalt.

Nur der Zuwachs.

Die Schnittstelle merkt sich ihren Stand und liest ab dort weiter, statt jedes Mal alles zu holen.

Sperren bleiben, sofern Sie nichts anderes wollen.

Ob ein Import den Anmeldestatus ändern darf, ist eine bewusste Einstellung und steht standardmässig auf Nein.

Im Video

feratel in 2 Minuten

Der Gast steht in Deskline. Angesprochen wird er woanders.

In der Destination läuft das Meldewesen über Deskline. Dort stehen die Gäste, dort stehen die Betriebe, dort stehen die Aktivitäten. Es ist das System, das den Ort tatsächlich kennt.

Nur führt der Weg vom Meldeschein zur Gästemail über einen Export, eine Tabelle und jemanden, der beides zusammenhält. Und je öfter dieser Weg gegangen wird, desto weniger stimmt er.

Die feratel-Schnittstelle zu Caymland M4 nimmt diesen Weg heraus. Die Gästedaten aus Deskline kommen laufend in Caymland an, und zwar so, dass ein Gast, der schon da war, auch derselbe Kontakt bleibt.

Was feratel ist

feratel media technologies aus Innsbruck arbeitet seit 1978 für den Tourismus, mit über 200 Fachleuten an zwölf Standorten in acht Ländern, auch in der Schweiz. Das Herzstück ist Deskline, das Destinationsmanagementsystem, mit dem Tourismusorganisationen ihre Gastgeber, Buchungen, Anfragen, Prospektbestellungen, das Meldewesen und die Gästekarte führen. Über 4'000 Orte setzen auf die Lösungen von feratel, bekannt sind auch die über 1'000 Panoramakameras in ganz Europa.

Deskline weiss, wer wann wo übernachtet. Was Deskline nicht ist: das System, mit dem Sie Ihre Gäste vor der Anreise begeistern, während des Aufenthalts begleiten und nach der Abreise zurückholen. Genau dafür verbindet die Schnittstelle Deskline mit Caymland M4.

Zwei Wege in einer Schnittstelle

feratel liefert nicht auf einem Kanal, sondern auf zweien. Die Integration bedient beide, und Sie richten ein, was Sie brauchen.

WegWas er liefert
Deskline Service InterfaceDie Gästedaten aus dem Meldewesen, laufend über den Webdienst
B2B-AktivitätenexportDie Aktivitätendaten als Datei, aus einem Verzeichnis oder per SFTP

Der Webdienst holt nur den Zuwachs. Die Schnittstelle merkt sich, bis zu welchem Zeitpunkt sie zuletzt gelesen hat, und fragt beim nächsten Mal ab dort weiter. Kein Vollabzug bei jedem Lauf, keine wachsende Laufzeit über die Saison.

Wie ein Gast wiedererkannt wird

Das ist der Punkt, an dem sich Gästedaten von Adressdaten unterscheiden. Derselbe Gast kommt jedes Jahr, manchmal mit anderer Schreibweise, manchmal mit der Adresse des Partners, manchmal ohne E-Mail-Adresse.

Die Schnittstelle geht deshalb in fester Reihenfolge vor: zuerst das erste Matchcode-Merkmal aus Deskline, dann das zweite, erst danach die E-Mail-Adresse. Trifft nichts davon, entsteht ein neuer Kontakt.

Diese Reihenfolge ist mit Absicht so herum. Die Kennung aus dem Meldewesen ist stabiler als eine Adresse, die sich ändert. Wer nach der E-Mail-Adresse zuerst sucht, legt bei jedem Aufenthalt mit neuer Adresse einen zweiten Kontakt an – und genau das erzeugt die Bestände, die niemand mehr sortieren will.

Zusätzlich kommt aus Deskline ein Merkmal zur Adressqualität mit. Es steht am Kontakt und lässt sich in Segmenten verwenden, etwa um Aussendungen auf Adressen mit belastbarer Qualität zu begrenzen.

Der Schalter, über den wir ausdrücklich sprechen

Es gibt eine Einstellung mit dem Namen «Import darf Anmeldestatus ändern». Sie steht standardmässig auf Nein, und das ist die richtige Voreinstellung.

Auf «Nein» rührt der Import bestehende Sperren nicht an. Wer sich abgemeldet hat, bleibt abgemeldet, auch wenn er nächste Woche wieder anreist und im Meldeschein erneut auftaucht.

Auf «Ja» hebt ein Import bestehende Sperren auf – mit Ausnahme der Blacklist, die immer bestehen bleibt. Das ist nur dann vertretbar, wenn der Meldeschein bei Ihnen tatsächlich eine neue Einwilligung trägt und Sie das begründen können.

Wir stellen diesen Schalter nicht still auf «Ja». Wer ihn braucht, entscheidet das bewusst.

Wenn der Ablageort nicht Ihnen gehört

Der Aktivitätenexport landet häufig auf einer Ablage, auf der Sie nur lesen dürfen. Verarbeitete Dateien lassen sich dort weder verschieben noch löschen.

Die Schnittstelle löst das mit einem Verzeichnis über das, was sie schon gelesen hat, erkannt an Name, Grösse und Zeitstempel. Damit wird dieselbe Datei kein zweites Mal eingelesen, obwohl sie liegen bleibt.

Ehrlicherweise gehört dazu: Ändert sich der Zeitstempel einer Datei auf der Gegenseite, gilt sie als neu und wird erneut gelesen. Wenn Ihre Ablage Dateien regelmässig neu schreibt, klären wir das bei der Einrichtung, statt es später zu suchen.

Wenn Ihr Export anders aussieht

Destinationen liefern nicht identisch. Weicht Ihr Export von der Vorlage ab, wird eine Zuordnungsdatei hinterlegt, die beschreibt, welches Feld wohin gehört. Sie überlagert die eingebaute Zuordnung punktuell.

Das heisst: eine abweichende Destination ist eine Einstellung, keine Programmierung.

Was aus den Buchungen ankommt

Jede Aktivität aus dem B2B-Export wird in Caymland M4 eine Zeile beim Gast, mit allem, was eine gute Gästekommunikation braucht:

BereichInhalt
ArtBuchung, Anfrage, Angebot, Option, Prospektbestellung oder Storno
AufenthaltAnreise, Abreise, Anzahl Nächte
ReisegruppeAnzahl Erwachsene und Kinder, Anzahl Einheiten
UnterkunftName und Kennung der Unterkunft, Gastgeber, Zimmerkategorie oder Leistung
PreisPreis, Buchungstotal, Währung
HerkunftVertriebskanal, Verkaufsstelle, Marketingcodes, Buchungs- und Änderungsdatum

Auch Stornos kommen an. Trägt ein Storno die Kennung der ursprünglichen Buchung, wird genau diese Buchung als storniert markiert, mit Datum. So läuft keine Vorfreude-Mail an jemanden, der gar nicht mehr kommt.

Auch Interessenten zählen. Anfragen, Angebote und Prospektbestellungen stehen genauso beim Kontakt wie Buchungen. Wer einen Prospekt bestellt, aber noch nicht gebucht hat, ist damit eine eigene, wertvolle Zielgruppe.

Land und Sprache werden vereinheitlicht. Ländernamen in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch werden zum Ländercode, die Sprache des Gastes wird zu seiner bevorzugten Sprache. Damit erhält jeder Gast seine Mail in seiner Sprache.

Was Sie damit tun können

Die ganze Reise beim Gast. Im Profil jedes Kontakts steht ein eigener Reiter mit allen Buchungen, Anfragen und Prospektbestellungen, jede mit Anreise, Unterkunft und Preis. Werden zwei Kontakte zusammengeführt, gehen die Buchungen mit.

Zielgruppen aus den Aufenthalten. Jedes Buchungsfeld ist ein Filter: Unterkunft, Gastgeber, Zimmerkategorie, Vertriebskanal, Marketingcode, Anzahl Nächte, Anzahl Kinder. Familien mit Kindern, Gäste einer bestimmten Region, Wiederkehrer mit drei und mehr Aufenthalten, Prospektbesteller ohne Buchung: jede dieser Gruppen ist eine Bedingung, keine Exportarbeit.

Vor der Anreise, nach der Abreise. Datumsangaben gehen auch relativ, etwa «Anreise in drei Tagen» oder «Abreise vor zwei Tagen». Eine Kampagne prüft die Buchungen täglich und schreibt jedem Gast im richtigen Moment: Vorfreude und Anreisetipps vorher, Dank und Einladung zum Wiederkommen danach.

Die Buchung in der Nachricht. Anreise, Abreise, Unterkunft, Gastgeber, Zimmerkategorie und Nächte stehen als Platzhalter in E-Mail, SMS und WhatsApp bereit, auch im Betreff und mit eigenem Datumsformat. Ganze Abschnitte erscheinen nur für Unterkünfte oder Zusatzleistungen. In der Vorschau wählen Sie eine echte Buchung und sehen die Nachricht genau so, wie dieser Gast sie erhält.

Welche Mail hat gebucht? Jede neue Buchung wird der Kampagnen-Mail zugeordnet, die der Gast in den sieben Tagen davor erhalten hat, bevorzugt einer geöffneten. Der Bericht «Transaktionen» zeigt Buchungen und Umsatz nach Kampagne, Segment, Unterkunft und Kanal.

Phasen und Assistent. In den Phasen der Kundenreise zählen Buchungen und die Zeit seit dem letzten Aufenthalt, gefiltert nach Quelle, Art und Kanal. Und der KI-Assistent kennt die Buchungen jedes Gastes, wenn Sie ihn danach fragen.

Voraussetzungen

Auf Seite feratel:

  • Zugang zum Deskline Service Interface mit Endpunkt, Zugangskennung, Abfragetyp und -code
  • Die Sprachen, in denen Sie Daten beziehen wollen
  • Für die Aktivitäten: ein Verzeichnis oder ein SFTP-Zugang

Auf Seite Caymland M4:

  • Die feratel-Integration aktivieren und die Zugangsdaten hinterlegen
  • Entscheiden, ob der Import den Anmeldestatus ändern darf
  • Bei abweichendem Export die Zuordnungsdatei hinterlegen

Die Merkmale, die die Schnittstelle am Kontakt braucht, legt sie beim Einrichten selbst an. Sie müssen dafür keine Felder vorbereiten.

So sieht das im Alltag aus

Die Vorfreude-Mail. Der Meldeschein ist erfasst, der Kontakt steht in Caymland, und die Strecke vor der Anreise läuft an – ohne dass jemand eine Liste exportiert hat.

Der wiederkehrende Gast. Beim vierten Aufenthalt ist es der vierte Aufenthalt und nicht der vierte Kontakt. Die Ansprache darf sich darauf beziehen.

Die saubere Aussendung. Wer eine Adresse zweifelhafter Qualität hinterlassen hat, lässt sich über ein Segment aussparen, statt die Zustellrate des ganzen Versands zu belasten.

Vom Prospekt zur Buchung. Wer im Winter einen Sommerprospekt bestellt, erhält zwei Wochen später Wandertipps und drei passende Unterkünfte. Bucht die Person, fällt sie automatisch aus der Strecke, und der Bericht zeigt, welche Mail gebucht hat.

Die Familie vor den Ferien. Drei Tage vor der Anreise erhalten Gäste mit Kindern eine andere Mail als Paare: Spielplätze, Familienangebote und die Adresse ihrer Unterkunft, in ihrer Sprache.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Schnittstelle

01

Werden Daten nach Deskline zurückgeschrieben?

Nein. Die Schnittstelle liest ausschliesslich. Ihr Meldewesen bleibt unverändert.

02

Wird bei jedem Lauf alles neu geholt?

Nein. Die Schnittstelle merkt sich, bis zu welchem Zeitpunkt sie zuletzt gelesen hat, und fragt ab dort weiter. Die Laufzeit wächst deshalb nicht über die Saison.

03

Wie wird ein wiederkehrender Gast erkannt?

In fester Reihenfolge: zuerst die beiden Matchcode-Merkmale aus Deskline, danach die E-Mail-Adresse. Erst wenn nichts trifft, entsteht ein neuer Kontakt. Die Kennung aus dem Meldewesen steht bewusst vor der Adresse, weil sie stabiler ist.

04

Hebt der Import unsere Abmeldungen auf?

Standardmässig nicht. Es gibt dafür eine ausdrückliche Einstellung, die auf Nein steht. Wird sie eingeschaltet, werden Sperren beim Import aufgehoben, mit Ausnahme der Blacklist. Das sollte nur geschehen, wenn der Meldeschein bei Ihnen tatsächlich eine Einwilligung trägt.

05

Müssen wir vorher Felder anlegen?

Nein. Die Merkmale, die die Schnittstelle braucht, legt sie beim Einrichten selbst an. Fehlen sie einmal, arbeitet der Import mit der E-Mail-Adresse weiter, statt abzubrechen.

06

Unsere Ablage ist schreibgeschützt. Werden Dateien doppelt eingelesen?

Nein. Die Schnittstelle führt ein Verzeichnis über das bereits Gelesene, erkannt an Name, Grösse und Zeitstempel. Ändert Ihre Ablage den Zeitstempel bestehender Dateien, klären wir das bei der Einrichtung.

07

Unser Export weicht vom Standard ab.

Dann wird eine Zuordnungsdatei hinterlegt, die die eingebaute Zuordnung punktuell überlagert. Das ist eine Einstellung und kein Eingriff in die Programmierung.

08

Welche Buchungsdaten kommen aus Deskline?

Art (Buchung, Anfrage, Angebot, Option, Prospektbestellung, Storno), Anreise, Abreise, Nächte, Erwachsene und Kinder, Unterkunft, Gastgeber, Zimmerkategorie oder Leistung, Preis, Vertriebskanal, Verkaufsstelle und Marketingcodes.

09

Können wir Gäste vor der Anreise und nach der Abreise anschreiben?

Ja. Eine Kampagne prüft täglich, bei wem die Anreise in einer bestimmten Zahl von Tagen ansteht oder die Abreise zurückliegt, und schreibt mit Anreise, Unterkunft und Gastgeber aus der Buchung.

10

Was passiert bei einem Storno?

Trägt das Storno die Kennung der Buchung, wird diese als storniert markiert, mit Datum. Stornierte Aufenthalte lassen sich aus jeder Kampagne ausschliessen.

11

Sehen wir, welche Mail eine Buchung ausgelöst hat?

Ja. Jede neue Buchung wird der Kampagnen-Mail der sieben Tage davor zugeordnet, bevorzugt einer geöffneten. Der Bericht zeigt Buchungen und Umsatz je Kampagne.