
Schnittstelle
feratel
Gästedaten aus dem Deskline-Meldewesen und die B2B-Aktivitäten laufen nach Caymland M4 – mit einer Wiedererkennung, die auf der Kennung aus dem Meldewesen aufbaut statt auf der E-Mail-Adresse.
- Bereich
- Gästedatenquelle für Destinationen
- Richtung
- feratel Deskline nach Caymland M4
- Frequenz
- Laufend, nur der Zuwachs
- Anbieter
- feratel.com
Der Gast von letztem Jahr ist derselbe Gast.
Erkennung über das Meldewesen.
Zuerst die Kennung aus Deskline, erst danach die E-Mail-Adresse. Das verhindert einen zweiten Kontakt pro Aufenthalt.
Nur der Zuwachs.
Die Schnittstelle merkt sich ihren Stand und liest ab dort weiter, statt jedes Mal alles zu holen.
Sperren bleiben, sofern Sie nichts anderes wollen.
Ob ein Import den Anmeldestatus ändern darf, ist eine bewusste Einstellung und steht standardmässig auf Nein.
Der Gast steht in Deskline. Angesprochen wird er woanders.
In der Destination läuft das Meldewesen über Deskline. Dort stehen die Gäste, dort stehen die Betriebe, dort stehen die Aktivitäten. Es ist das System, das den Ort tatsächlich kennt.
Nur führt der Weg vom Meldeschein zur Gästemail über einen Export, eine Tabelle und jemanden, der beides zusammenhält. Und je öfter dieser Weg gegangen wird, desto weniger stimmt er.
Die feratel-Schnittstelle zu Caymland M4 nimmt diesen Weg heraus. Die Gästedaten aus Deskline kommen laufend in Caymland an, und zwar so, dass ein Gast, der schon da war, auch derselbe Kontakt bleibt.
Zwei Wege in einer Schnittstelle
feratel liefert nicht auf einem Kanal, sondern auf zweien. Die Integration bedient beide, und Sie richten ein, was Sie brauchen.
| Weg | Was er liefert |
|---|---|
| Deskline Service Interface | Die Gästedaten aus dem Meldewesen, laufend über den Webdienst |
| B2B-Aktivitätenexport | Die Aktivitätendaten als Datei, aus einem Verzeichnis oder per SFTP |
Der Webdienst holt nur den Zuwachs. Die Schnittstelle merkt sich, bis zu welchem Zeitpunkt sie zuletzt gelesen hat, und fragt beim nächsten Mal ab dort weiter. Kein Vollabzug bei jedem Lauf, keine wachsende Laufzeit über die Saison.
Wie ein Gast wiedererkannt wird
Das ist der Punkt, an dem sich Gästedaten von Adressdaten unterscheiden. Derselbe Gast kommt jedes Jahr, manchmal mit anderer Schreibweise, manchmal mit der Adresse des Partners, manchmal ohne E-Mail-Adresse.
Die Schnittstelle geht deshalb in fester Reihenfolge vor: zuerst das erste Matchcode-Merkmal aus Deskline, dann das zweite, erst danach die E-Mail-Adresse. Trifft nichts davon, entsteht ein neuer Kontakt.
Diese Reihenfolge ist mit Absicht so herum. Die Kennung aus dem Meldewesen ist stabiler als eine Adresse, die sich ändert. Wer nach der E-Mail-Adresse zuerst sucht, legt bei jedem Aufenthalt mit neuer Adresse einen zweiten Kontakt an – und genau das erzeugt die Bestände, die niemand mehr sortieren will.
Zusätzlich kommt aus Deskline ein Merkmal zur Adressqualität mit. Es steht am Kontakt und lässt sich in Segmenten verwenden, etwa um Aussendungen auf Adressen mit belastbarer Qualität zu begrenzen.
Der Schalter, über den wir ausdrücklich sprechen
Es gibt eine Einstellung mit dem Namen «Import darf Anmeldestatus ändern». Sie steht standardmässig auf Nein, und das ist die richtige Voreinstellung.
Auf «Nein» rührt der Import bestehende Sperren nicht an. Wer sich abgemeldet hat, bleibt abgemeldet, auch wenn er nächste Woche wieder anreist und im Meldeschein erneut auftaucht.
Auf «Ja» hebt ein Import bestehende Sperren auf – mit Ausnahme der Blacklist, die immer bestehen bleibt. Das ist nur dann vertretbar, wenn der Meldeschein bei Ihnen tatsächlich eine neue Einwilligung trägt und Sie das begründen können.
Wir stellen diesen Schalter nicht still auf «Ja». Wer ihn braucht, entscheidet das bewusst.
Wenn der Ablageort nicht Ihnen gehört
Der Aktivitätenexport landet häufig auf einer Ablage, auf der Sie nur lesen dürfen. Verarbeitete Dateien lassen sich dort weder verschieben noch löschen.
Die Schnittstelle löst das mit einem Verzeichnis über das, was sie schon gelesen hat, erkannt an Name, Grösse und Zeitstempel. Damit wird dieselbe Datei kein zweites Mal eingelesen, obwohl sie liegen bleibt.
Ehrlicherweise gehört dazu: Ändert sich der Zeitstempel einer Datei auf der Gegenseite, gilt sie als neu und wird erneut gelesen. Wenn Ihre Ablage Dateien regelmässig neu schreibt, klären wir das bei der Einrichtung, statt es später zu suchen.
Wenn Ihr Export anders aussieht
Destinationen liefern nicht identisch. Weicht Ihr Export von der Vorlage ab, wird eine Zuordnungsdatei hinterlegt, die beschreibt, welches Feld wohin gehört. Sie überlagert die eingebaute Zuordnung punktuell.
Das heisst: eine abweichende Destination ist eine Einstellung, keine Programmierung.
Voraussetzungen
Auf Seite feratel:
- Zugang zum Deskline Service Interface mit Endpunkt, Zugangskennung, Abfragetyp und -code
- Die Sprachen, in denen Sie Daten beziehen wollen
- Für die Aktivitäten: ein Verzeichnis oder ein SFTP-Zugang
Auf Seite Caymland M4:
- Die feratel-Integration aktivieren und die Zugangsdaten hinterlegen
- Entscheiden, ob der Import den Anmeldestatus ändern darf
- Bei abweichendem Export die Zuordnungsdatei hinterlegen
Die Merkmale, die die Schnittstelle am Kontakt braucht, legt sie beim Einrichten selbst an. Sie müssen dafür keine Felder vorbereiten.
So sieht das im Alltag aus
Die Vorfreude-Mail. Der Meldeschein ist erfasst, der Kontakt steht in Caymland, und die Strecke vor der Anreise läuft an – ohne dass jemand eine Liste exportiert hat.
Der wiederkehrende Gast. Beim vierten Aufenthalt ist es der vierte Aufenthalt und nicht der vierte Kontakt. Die Ansprache darf sich darauf beziehen.
Die saubere Aussendung. Wer eine Adresse zweifelhafter Qualität hinterlassen hat, lässt sich über ein Segment aussparen, statt die Zustellrate des ganzen Versands zu belasten.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Schnittstelle
Werden Daten nach Deskline zurückgeschrieben?
Nein. Die Schnittstelle liest ausschliesslich. Ihr Meldewesen bleibt unverändert.
Wird bei jedem Lauf alles neu geholt?
Nein. Die Schnittstelle merkt sich, bis zu welchem Zeitpunkt sie zuletzt gelesen hat, und fragt ab dort weiter. Die Laufzeit wächst deshalb nicht über die Saison.
Wie wird ein wiederkehrender Gast erkannt?
In fester Reihenfolge: zuerst die beiden Matchcode-Merkmale aus Deskline, danach die E-Mail-Adresse. Erst wenn nichts trifft, entsteht ein neuer Kontakt. Die Kennung aus dem Meldewesen steht bewusst vor der Adresse, weil sie stabiler ist.
Hebt der Import unsere Abmeldungen auf?
Standardmässig nicht. Es gibt dafür eine ausdrückliche Einstellung, die auf Nein steht. Wird sie eingeschaltet, werden Sperren beim Import aufgehoben, mit Ausnahme der Blacklist. Das sollte nur geschehen, wenn der Meldeschein bei Ihnen tatsächlich eine Einwilligung trägt.
Müssen wir vorher Felder anlegen?
Nein. Die Merkmale, die die Schnittstelle braucht, legt sie beim Einrichten selbst an. Fehlen sie einmal, arbeitet der Import mit der E-Mail-Adresse weiter, statt abzubrechen.
Unsere Ablage ist schreibgeschützt. Werden Dateien doppelt eingelesen?
Nein. Die Schnittstelle führt ein Verzeichnis über das bereits Gelesene, erkannt an Name, Grösse und Zeitstempel. Ändert Ihre Ablage den Zeitstempel bestehender Dateien, klären wir das bei der Einrichtung.
Unser Export weicht vom Standard ab.
Dann wird eine Zuordnungsdatei hinterlegt, die die eingebaute Zuordnung punktuell überlagert. Das ist eine Einstellung und kein Eingriff in die Programmierung.