
Schnittstelle
Die Post
Echte Postkarten als Schritt in der Kampagne: in Caymland M4 gestaltet, mit Kontaktfeldern personalisiert, von der Schweizerischen Post gedruckt und zugestellt.
- Bereich
- Physischer Versandkanal
- Richtung
- Caymland M4 zur Schweizerischen Post
- Frequenz
- Ausgelöst durch die Kampagne
- Anbieter
- post.ch
Der Briefkasten ist leerer als das Postfach.
Ein Kanal, den Nichtöffnen nicht abschaltet.
Wer seit einem Jahr keine Mail öffnet, ist über den Briefkasten weiterhin erreichbar.
Adressen werden vorher geprüft.
Was den Regeln der Post nicht genügt, wird abgewiesen statt geraten. Geraten kostet dasselbe wie richtig.
Ein hartes Tageslimit.
Weil jede Karte Porto und Druck kostet, bricht der Versand an der Grenze ab, statt weiterzulaufen.
Etwas, das man in die Hand nimmt
Das Postfach ist voll. Ihre Mail steht zwischen vierzig anderen, und die beste Betreffzeile gewinnt ein paar Sekunden.
Der Briefkasten ist leer. Wer dort etwas findet, das nicht Rechnung und nicht Werbeprospekt ist, hält es in der Hand und schaut es an. Genau deshalb wirkt eine Postkarte an der Stelle, an der die zwölfte Mail nichts mehr bewirkt.
Die Schnittstelle zum PostCard Creator der Schweizerischen Post macht die Karte zu einem Schritt in Ihrer Kampagne. Gestaltet in Caymland, personalisiert wie eine Mail, gedruckt und zugestellt von der Post.
Wie eine Karte entsteht
Gestalten. Vorder- und Rückseite werden im Editor aufgebaut: Bild, Texte, Kleingedrucktes. Was Sie sehen, ist die Karte.
Personalisieren. In Textelemente lassen sich Kontaktfelder einsetzen, genau wie in einem Mailing. Anrede, Name, Ort, ein Feld aus Ihrer eigenen Struktur.
Auslösen. Die Karte hängt an einer Kampagne. Sie geht an die Kontakte, die an dieser Stelle der Strecke ankommen – nicht an eine Liste, die jemand vorher zusammengestellt hat.
Der Ersatzwert, über den wir vorher sprechen
Ein leeres Feld in einer Mail ist ärgerlich. Ein leeres Feld auf einer Karte ist gedruckt, zugestellt und bezahlt.
Deshalb bekommt jedes eingesetzte Feld einen Ersatzwert. Fehlt er und ist das Feld leer, druckt die Karte eine Lücke – und kostet trotzdem. Der Editor weist beim Einsetzen darauf hin, statt es Sie nachher herausfinden zu lassen.
Was die Post drucken kann, und was nicht
Physischer Druck hat Regeln, die ein Bildschirm nicht hat. Wir bauen sie ein, statt sie Sie im Fehlerprotokoll suchen zu lassen.
| Regel | Was das heisst |
|---|---|
| Rückseitentext | Bis 900 Zeichen |
| Zeichensatz der Rückseite | Kein Euro-Zeichen, keine typografischen Anführungszeichen, keine Emoji |
| Bilder | RGB. CMYK wird nicht angenommen |
| Adresse | Strasse, Hausnummer, Postleitzahl und Ort müssen vollständig und in den zulässigen Längen vorliegen |
Der Zeichensatz betrifft nur die Rückseite. Auf der Vorderseite dürfen Sie gestalten, was Sie wollen.
Nicht druckbare Zeichen werden beim Erfassen angezeigt, mitsamt der Angabe, welche es sind. Eine Karte scheitert damit im Editor und nicht in der Druckerei.
Die Adresse ist die eigentliche Hürde
Eine E-Mail-Adresse ist entweder da oder nicht. Eine Postadresse kann da sein und trotzdem nicht ausreichen: die Hausnummer steckt in der Strasse, das Land fehlt, ein Feld ist zu lang.
Die Schnittstelle prüft jede Adresse gegen die Regeln der Post, bevor etwas ausgelöst wird. Die Hausnummer wird dabei aus der Strassenzeile herausgelöst, weil sie in gewachsenen Beständen fast immer dort steht. Was nicht sauber zerlegbar ist, wird abgewiesen statt geraten – eine falsch geratene Karte kostet dasselbe wie eine richtige.
Vorher wissen, wie viele Sie erreichen. Es gibt eine Prüfung, die Ihren Bestand gegen genau diese Regeln laufen lässt, ohne die Post zu kontaktieren und ohne etwas auszulösen. Sie beantwortet die Frage, die vor jedem Entscheid steht: Wie viele unserer Kontakte haben überhaupt eine versandfähige Adresse? Diese Zahl können Sie haben, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.
Das Tageslimit
Jede Karte kostet Porto und Druck. Anders als bei einer Mail ist ein Fehler in der Segmentierung deshalb sofort ein Betrag.
Es gibt darum eine harte Obergrenze für Karten pro Tag, die für die ganze Instanz gilt. Ist sie erreicht, bricht der Versand ab, statt weiterzulaufen. Sie ist keine Empfehlung, sondern eine Grenze, und sie steht bewusst über allem, was eine einzelne Kampagne anfordern kann.
Zusätzlich lässt sich ein Kontingent je Kampagne führen. Ist es aufgebraucht, geht keine weitere Karte.
Voraussetzungen
Auf Seite der Post:
- Ein Zugang zum PostCard Creator mit Client-ID und Client-Secret
- Ihr Kampagnenschlüssel
Auf Seite Caymland M4:
- Die Integration aktivieren und die Zugangsdaten hinterlegen
- Das Tageslimit festlegen
- Eine Karte gestalten und in eine Kampagne einbauen
Die Adressprüfung können Sie schon vorher laufen lassen. Sie braucht keinen Vertrag.
So sieht das im Alltag aus
Der Willkommensgruss. Nach der ersten Bestellung kommt eine Karte, keine weitere Mail. Der Unterschied ist, dass sie am Kühlschrank landet.
Die Rückgewinnung. Wer seit einem Jahr keine Mail mehr öffnet, ist per Mail nicht erreichbar. Über den Briefkasten schon. Ein Kanal, den Nichtöffnen nicht abschaltet.
Der Anlass mit Datum. Geburtstag, Jubiläum, Saisonstart: die Karte geht aus der Strecke heraus zum richtigen Zeitpunkt, ohne dass jemand eine Adressliste an eine Druckerei schickt.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Schnittstelle
Können wir vorher wissen, wie viele Kontakte erreichbar sind?
Ja. Es gibt eine Prüfung, die Ihren Bestand gegen die Adressregeln der Post laufen lässt, ohne die Post zu kontaktieren und ohne etwas auszulösen. Sie brauchen dafür keinen Vertrag.
Was passiert, wenn eine Adresse unvollständig ist?
Der Kontakt wird abgewiesen und es geht keine Karte. Geprüft wird auf vollständige Strasse, Hausnummer, Postleitzahl und Ort in den zulässigen Längen. Die Hausnummer wird dabei aus der Strassenzeile herausgelöst.
Können wir die Karte personalisieren?
Ja, mit Kontaktfeldern wie in einem Mailing. Wichtig ist ein Ersatzwert: fehlt er und ist das Feld leer, druckt die Karte eine Lücke und kostet trotzdem. Der Editor weist beim Einsetzen darauf hin.
Gibt es Einschränkungen beim Text?
Auf der Rückseite ja: bis 900 Zeichen, und der Zeichensatz der Post kennt kein Euro-Zeichen, keine typografischen Anführungszeichen und keine Emoji. Nicht druckbare Zeichen werden beim Erfassen angezeigt. Die Vorderseite ist davon nicht betroffen.
Welche Bilder können wir verwenden?
Bilder in RGB. CMYK wird nicht angenommen und muss vorher umgewandelt werden.
Wie verhindern wir, dass eine falsche Kampagne teuer wird?
Über eine harte Obergrenze für Karten pro Tag, die für die ganze Instanz gilt und den Versand bei Erreichen abbricht. Zusätzlich lässt sich je Kampagne ein Kontingent führen.
Wer druckt und verschickt die Karten?
Die Schweizerische Post über den PostCard Creator. Caymland übergibt Gestaltung und Adresse, Druck und Zustellung liegen bei der Post.