Funktion
Marken
Mehrere Marken in einem System: Logo, Farben, Schriften, Tonalität und Absender je Marke, automatisch angewandt.
Eine Plattform, so viele Marken wie nötig.
Einmal hinterlegt, überall angewandt.
E-Mails, Landingpages, Störer und der Assistent übernehmen Logo, Farben und Schriften der zuständigen Marke von selbst.
Dachmarke und Töchter.
Eine Marke erbt von ihrer Dachmarke und überschreibt nur, was bei ihr anders ist.
Lesbarkeit wird geprüft.
Die Kontraste nach WCAG werden direkt im Markeneditor gemessen, samt Vorschlag, wenn ein Button-Text zu schwach ist.
Eine Plattform, und trotzdem jede Marke für sich
Sobald ein Haus mehr als eine Marke führt, beginnt dasselbe Spiel: Die eine Gesellschaft hat ein anderes Logo, die andere eine andere Hausfarbe, und die dritte unterschreibt mit einer anderen Adresse. Wer alles in einem System betreibt, pflegt diese Unterschiede bisher in jedem einzelnen Inhalt nach. Wer sie auseinanderhält, betreibt eine Installation je Marke und verliert damit den gemeinsamen Blick auf die Kunden.
Marken lösen das an einer Stelle. Sie hinterlegen jede Marke einmal, und die Inhalte nehmen sich, was sie brauchen.
Was eine Marke bündelt
- Logos: Hauptlogo, eine Fassung für dunkle Hintergründe und ein Signet für kleine Flächen.
- Farben: Primär, Sekundär, Akzent, Hintergrund, Text, gedämpfter Text, Links und Rahmen. Auf Wunsch leitet Caymland M4 die Palette aus Ihrem Logo ab.
- Schriften für Überschriften und Fliesstext, auch eigene Schriftdateien.
- Tonalität, damit auch der Assistent im richtigen Ton schreibt.
- Absender und Rechtliches, die im Fuss jeder E-Mail und im Impressum erscheinen.
- Dazu Bildwelt, Fusszeilen, Druckprofil, Websites und Sprachen der Marke.
Selbst Kleinigkeiten gehören dazu, etwa die Rundung der Schaltflächen, die dann in E-Mails, auf Landingpages und in Störern gleich aussieht.
Zugeordnet wird über Kategorien
Sie weisen einer Marke ihre Kategorien zu. Inhalte in diesen Kategorien erscheinen in dieser Marke, alles Übrige in der Standardmarke. Wechselt eine Kategorie zu einer anderen Marke, zeigt das System vorher an, woher sie kommt.
Das gilt für E-Mails, Landingpages, Störer, Formulare, Kampagnen und Dateien und ebenso für SMS, WhatsApp und Viber.
Dachmarke und Töchter
Marken lassen sich untereinander ordnen. Eine Tochtermarke erbt die Angaben ihrer Dachmarke und hinterlegt nur, was bei ihr anders ist: ein eigenes Logo, aber dieselbe Schrift. Listen werden dabei ersetzt, einzelne Angaben zusammengeführt, und für jeden Abschnitt lässt sich die Vererbung gezielt abschalten.
Ein Kreis kann dabei nicht entstehen; das System weist eine Dachmarke ab, die sich selbst zur Tochter machen würde.
Erst freigegeben, dann wirksam
Eine Marke ist zunächst ein Entwurf und wirkt sich auf keinen Inhalt aus. Erst wenn sie freigegeben ist, wird sie angewandt. Nicht mehr benötigte Marken werden archiviert statt gelöscht, damit ihre Geschichte erhalten bleibt.
Lesbarkeit ist keine Geschmacksfrage
Eine Hausfarbe, die gut aussieht, ist nicht automatisch eine, auf der man Text lesen kann. Der Markeneditor misst die Kontraste nach WCAG direkt beim Einstellen: Text auf Hintergrund, gedämpfter Text, Links und Schaltflächentext, jeweils mit der Angabe, ob AA oder AAA erreicht ist. Ist ein Schaltflächentext zu schwach, schlägt das System die Korrektur gleich vor.
Damit ist Barrierefreiheit nicht etwas, das am Ende geprüft wird, sondern etwas, das beim Anlegen auffällt.
Ihre Schriften bleiben bei Ihnen
Eigene Schriften laden Sie als WOFF2, WOFF, TTF oder OTF hoch. Die Dateien liegen auf Ihrem eigenen Caymland-Server und werden nicht von einem fremden Schriftdienst nachgeladen. Das ist ein Datenschutzunterschied, kein Geschmacksunterschied: Es entsteht keine Verbindung des Lesers zu einem dritten Anbieter.
So sieht das im Alltag aus
Die Gruppe. Mehrere Gesellschaften in mehreren Ländern teilen sich eine Plattform. Jede hat ihr Logo und ihre Absenderangaben, die Schrift kommt von der Dachmarke.
Die Agentur. Jeder Kunde ist eine Marke. Eine neue Kampagne bekommt die richtige Kategorie und sieht ab dem ersten Entwurf richtig aus.
Die zweite Linie. Ein Haus führt neben der Hauptmarke eine Zweitmarke für ein anderes Publikum. Beide greifen auf dieselben Kontakte zu, treten aber getrennt auf.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen
Für wen lohnt sich das?
Für Agenturen, die mehrere Kunden betreuen, für Unternehmensgruppen mit mehreren Gesellschaften und für Häuser mit mehreren Marken oder Standorten. Statt je Marke eine eigene Installation zu betreiben, führen Sie alle in einem System und halten die Kundendaten trotzdem auseinander.
Woher weiss das System, welche Marke gilt?
Über die Kategorie des Inhalts. Inhalte in den Kategorien einer Marke erscheinen in dieser Marke, alles Übrige in der Standardmarke. Gibt es keine Standardmarke, bleibt die Darstellung neutral.
Müssen wir alles je Marke neu pflegen?
Nein. Eine Marke kann einer Dachmarke untergeordnet werden und erbt deren Angaben. Hinterlegt wird nur, was abweicht. Listen werden dabei ersetzt, einzelne Angaben zusammengeführt, und für jeden Abschnitt lässt sich die Vererbung gezielt abschalten.
Was passiert mit einer Marke, die noch nicht fertig ist?
Sie bleibt ein Entwurf und wirkt sich auf keinen Inhalt aus. Erst eine freigegebene Marke wird angewandt. Zusätzlich lassen sich Marken archivieren, ohne sie zu löschen.
Können wir eigene Schriften verwenden?
Ja, als WOFF2, WOFF, TTF oder OTF. Die Dateien liegen auf Ihrem eigenen Caymland-Server und werden nicht von einem fremden Schriftdienst nachgeladen. In Outlook greift stattdessen eine Standardschrift, weil dessen Darstellung keine eigenen Schriften kennt.
Gilt die Marke auch für SMS, WhatsApp und Viber?
Ja. Auch diese Kanäle lassen sich Kategorien zuordnen und folgen damit derselben Marke wie Ihre übrigen Inhalte.
Der Unterschied in einem Satz